Soli Cuba e.V. – Humanitäre Hilfe für Cuba

Soli Cuba e.V.Wir verstehen uns als einen Teil der internationalen Solidaritätsbewegung für Cuba. Wir unterstützen seit 20 Jahren das für Lateinamerika trotz der großen Schwierigkeiten aufgrund der ungerechten Blockade immer noch vorbildliche Gesundheitssystem, indem wir für Krankenhäuser in der Provinz Camagüey Medikamente, medizinische Geräte, Gebrauchs-und Verbrauchsartikel beschaffen, um so ein wenig die Lücken zu füllen, die durch die jahrzehntelange Blockade des amerikanischen Nachbarn entstanden sind und noch entstehen. Darüber hinaus fördern wir Projekte der Jugendpflege sowie umwelterhaltende Projekte im schulischen Bildungsbereich. Wir unterstützen auch den jährlich stattfindenden Kinder-Wettbewerb (Malen, Dichten, Aufsätze) zum „Internationalen Weltwassertag“, der in Cuba auf nationaler Ebene als auch in den einzelnen Provinzen stattfindet. Lesen Sie mehr zu unserer Arbeit …

Politik, Diskussionen, neue Kontakte und Fiesta Cubana

Rund 40 Neugierige kamen zur Jugendkonferenz des Netzwerk Cuba e.V. am 24. und 25. Juni nach Bonn…


Aufmerksame Zuhörer während der Konferenz. Ganz links Juan Carlos vom kubanischen Jugendverband UJC

„Was ist los in Kuba“ – so war die Jugendkonferenz des Netzwerk Cuba e.V. in Bonn überschrieben. Und fast 40 Neugierige sind der Einladung nach Bonn gefolgt – Kuba-„Neulinge“, Reiseerfahrene, Mitglieder aus verschiedenen Solidaritätsgruppen. Der jüngste Teilnehmer war 16 Jahre alt, und er hatte gleich noch seinen Vater – den ältesten Gast – mitgebracht. Ziel der Konferenz war, junge Leute für das sozialistische Kuba und die Solidaritätsarbeit zu interessieren sowie Kontakte zu knüpfen. Anette Chao García, die Leiterin der Außenstelle der kubanischen Botschaft in Bonn hatte für das Treffen Konferenz die Räume de Botschaft zur Verfügung gestellt.

Die Organisatoren konnten Juan Carlos Arteaga Portuondo, Vertreter des kubanischen Jugendverbandes UJC aus Havanna für die Teilnahme an der Konferenz gewinnen. In einer interessanten Gesprächsrunde berichtete Juan Carlos über die Arbeit seines Verbandes und wie junge Leute in Kuba in die Gestaltung von Politik einbezogen werden. Felix von Jugendverband ‘solid in NRW erläuterte, mit welchen Schwierigkeiten deutsche Jugendliche mitunter zu kämpfen haben, wenn sie sich politisch engagieren möchten.

Interessiert verfolgten die Teilnehmer die Erlebnisberichte von Mitgliedern des „Proyecto Tamara Bunke“ über ihr Semester an der Technischen Universität in Havanna. Zukunftforscher Dr. Edgar Göll sprach zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Kuba, und Autoren des Buches „Kuba im Wandel“ erklärten u.a. das kubanische Wahlsystem.

Am Abend gesellte sich Filmregisseur und Grimmepreisträger Daniel Abma zu den Konferenzteilnehmern, der seinen aktuellen Film „Transit Havanna“ vorstellte. „Transit Havanna“ behandelt das Thema Transgender in Kuba. Daniel berichtete über die Dreharbeiten und diskutierte mit den Konferenzteilnehmern über die fortschrittliche Haltung Kubas zu diesem Thema. Der Abend klang aus bei einer kleinen, aber sehr lustigen Fiesta Cubana mit Livemusik und dem einen oder anderen Mojito.

Der Sonntagvormittag stand unter dem Motto: Wie können wir die Solidaritätsarbeit für Kuba in der Zukunft gestalten? Wie kann man die Informationsarbeit zu Kuba verstärken? Gelingt eine engere Zusammenarbeit zwischen den Soldaritätsgruppen? Einig waren sich die Teilnehmer, dass man die geknüpften Kontakte pflegen will und diese erste Konferenz nicht die letzte sein wird.

Quelle: „https://cuba-si.org/1817/politik-diskussionen-neue-kontakte-und-fiesta“ – © Cuba Sí

Soli Cuba in der Welt des Tischtennissports

Offiziell begann die Tischtennis WM am 29.05., für Soli Cuba ging sie am 31.05. los…

31.05. + 01.06 + 04.06.:

Am 31.05. holten wir Dr. Amado Bode, einen der beiden Funktionäre, die das Team begleiteten, am NH City, Düsseldorf ab und durften ihn bis zum 06.06. privat unterbringen. In diesem Hotel waren sehr viele der ausländischen Tischtennisspieler untergebracht, was uns die Möglichkeit gab, bei unseren zahlreichen Besuchen des Hotels etliche Spieler und Funktionäre, hauptsächlich aus Süd- und Mittelamerika kennenzulernen.

Außer der Unterbringung und den Transfers zwischen Rommerskirchen, Hotel und den Messehallen, in denen die Tischtennis-WM stattfand, standen an diesen Tagen gegenseitiges Kennenlernen und diverse Gespräche auf der Tagesordnung.

02.06.:

Am Freitag begann für Soli Cuba die heiße Phase:

Am frühen Nachmittag holten wir vier der fünf Aktiven und beide Funktionäre an den Messehallen Düsseldorf ab.

Anschließend fand zum Kennenlernen und zur Einstimmung auf den Abend eine kleine spontane „Gartenparty“ mit ein paar gegrillten Würstchen und Kaltgetränken statt.

Um 18.30 Uhr fanden wir uns in der Turnhalle Rommerskirchen ein, in der wir bereits vom TTC Vanikum und der Leiterin der Außenstelle der Kubanischen Botschaft in Bonn, Anette Chao García, sowie ihrem Mann Enrique Cabrera, empfangen wurden.

Für die am 17./18.06. stattfindende Typisierungsaktion in Rommerskirchen drehten wir mit dem kubanischen Team einen kleinen Werbespot, um auf die Wichtigkeit der Thematik und den Termin aufmerksam zu machen. Bei der Typisierung wird festgestellt, ob man als Stammzellenspender in Frage kommt um Patienten, die an Blutkrebs erkrankt sind, zu helfen.

Nachdem alle vollzählig waren, eröffneten Anette Chao Garcia und die stellvertretende Bürgermeisterin Rommerskirchens, Frau Ellen Klingbeil, das Spiel mit einigen Ballwechseln.

Das anschließende Freundschaftsspiel entschied das kubanische Team mit 9:1 für sich.

Viel wichtiger als das Resultat waren jedoch die vielen glücklichen Gesichter, die tollen Ballwechsel und die zahlreichen netten und abwechslungsreichen Gespräche, bei Speis und Trank, gestellt vom Gastgeber TTC Vanikum.

Die kubanischen Gäste nahmen sich auch neben dem Spiel viel Zeit für die Zuschauer, so bekam ein Nachwuchsspieler mal kurz ein paar theoretische und praktische Ratschläge von Dr.Barbaro Oliva, dem Delegationsleiter des kubanischen Teams. Zum Schluss lud das kubanische Team noch die Vanikumer Spieler zu einem Rückspiel nach Kuba ein.

Unser Dank für diesen tollen Abend geht zunächst an unseren Gastgeber, den TTC Vanikum, mit dem Vorsitzenden Karl-Heinz-Seiffert. Außerdem möchten wir allen Sportlern danken, die durch ihre Darbietungen und ihre offene Kommunikation maßgeblich zur diesem Abend der Völkerverständigung beigetragen haben. Zu guter Letzt geht unser Dank an alle Zuschauer, insbesondere an die Vertreter der Gemeinde Rommerskirchen, Frau Klingbeil und Herrn Sauer, Anette Chao Garcia und ihren Mann, sowie an all die erschienenen Mitglieder der Rommerskirchener Vereine TTC Vanikum und Soli Cuba e.V.

03.06.:

Am Samstag stand das umfangreichste Programm auf der Tagesordnung:

Bereits am Vormittag machte sich eine Gruppe von Soli Cuba auf dem Weg nach Düsseldorf zum Spielerhotel: Es stand ein Shoppingmarathon an: Hier wurden die großen Unterschiede beider Länder offensichtlich: Mangel an vielen Produkten auf Kuba auf der einen Seite, absoluter Überfluss an diversen Produkten in Deutschland. Nach Ende des Kulturschocks kehrten wir mit dem Team zum Spielerhotel zurück und fuhren mit dem Shuttlebus zum Austragungsort der WM.

Dort trafen wir, anlässlich der von Engagement Global veranstalteten Gesprächsrunde, die anderen Helfer unseres Vereins. Vor Start des Gesprächs konnten wir uns ein Bild dieser Großveranstaltung machen. In der „Meet-and-Greet-Runde“ ging es dann hauptsächlich um den Tischtennissport in Kuba und die kubanischen Sportler und Funktionäre. Die kubanischen Gäste präsentierten sich so, wie sie es an allen Tagen taten: Absolut weltoffen, gebildet, aufgeschlossen und sympathisch.

Im Anschluss wurde die „Eine-Welt- Party“ von Borussia Düsseldorf, Viva con Agua und Engagement Global ausgerichtet. Es gab bei dieser Party neben diversen Kaltgetränken mehrere Rundlaufturniere, an denen unter anderem ein Mischteam von Engagement Global und Soli Cuba an den Start ging. Zudem wurden diverse Teams immer mal wieder durch die kubanischen WM-Teilnehmer verstärkt. Hier stand erneut der Austausch der Kulturen im Mittelpunkt.

 

Unser Dank für diesen ereignisreichen Tag geht ganz besonders an Engagement Global, die dem kubanischen Team und unserer Solidaritätsarbeit für Kuba sowohl bei der Talkrunde als auch bei der Party die Möglichkeit gab sich vorzustellen und den einen oder anderen Kontakt herzustellen. Außerdem danken wir herzlich dem kubanischen Team, das für beinahe jeden Spaß zu haben war.

 

05.-07.06.:

Diese Tage standen im Zeichen des Abschieds. Wir trafen uns am 05.06. noch einmal in größerer Runde in Düsseldorf und statteten am 06.06. dem TTC Vanikum bei seinem Training noch einen Besuch ab.

Fazit:

Die Tischtennis-WM war ein interessanter Ausflug in die Welt des Sports für Soli Cuba. Es war ein hartes Stück Arbeit, das nur mit der Unterstützung vieler Helfer und durch die Unterstützung von Engagement Global und dem TTC Vanikum zu bewältigen war.

Hierfür möchten wir uns von ganzem Herzen bedanken!

Wir durften Stärken und Schwächen des kubanischen Tischtennis kennenlernen und befassen uns jetzt mit potentiellen zukünftigen Projekten, die auf der Tischtennis-WM und unseren dabei gesammelten Erfahrungen basieren.

 

Kubanische Tischtennisdelegation bei der Tischtennis WM in Düsseldorf und bei Soli Cuba

Gestern begannen in Düsseldorf die Tischtennis Weltmeisterschaften in Düsseldorf, mit am Start Kuba, mit vier Sportler*innen und zwei Funktionären. Bereits Anfang des Jahres nahmen wir Kontakt mit dem Vorsitzenden des kubanischen Tischtennisverbands auf, was dazu führt, dass wir einen Funktionär privat bei uns unterbringen dürfen.

Über Moskau kam das kubanische Team am Abend des 28.5. in Düsseldorf an. Direkt am gestrigen Montag griffen kubanische Athleten in das Geschehen ein und konnten erste Erfolge verbuchen: Ein Mixed konnte die nächste Runde erreichen und Andy Pereira konnte sich durch den Sieg seiner Qualifikationsgruppe für das Hauptfeld qualifizieren. Mal sehen, wie das kubanische Team weiter abschneiden wird…

Für den kommenden Freitag, den 2.6., 19.30 Uhr konnten wir ein Freundschaftsspiel zwischen dem Rommerskirchener Tischtennis Verein, dem TTC Vanikum, und Vertretern des kubanischen Nationalteams in die Wege leiten. Dem hoffentlich bunten und abwechslungsreichen Treiben werden neben einer Vertreterin der Gemeinde Rommerskirchen und der Leiterin der Außenstelle Bonn der kubanischen Botschaft Anette Chao Garcia hoffentlich auch viele tischtennis- und kubabegeisterte Zuschauer beiwohnen um diesem besonderen Freundschaftsspiel einen würdigen Rahmen zu bereiten. Hier wird nicht der Sport, sondern der Austausch zwischen Sportlern untereinander aber auch zwischen Sportlern und Zuschauern im Mittelpunkt stehen. Wir hoffen erneut das große Interesse Rommerskirchens an Kuba und einer zukünftigen Städtefreundschaft in Kuba demonstrieren zu dürfen.

Hierzu ein Artikel des Erftkuriers und ein Ausschnitt aus der Vorwoche aus der gleichen Zeitung:

http://www.erft-kurier.de/rommerskirchen/vanikum-gegen-die-kuba-stars-aid-1.6853202 (© Erft Kurier – von Gerhard Müller)

„Das ist aber noch nicht alles was im Tischtennissport geboten wird. Wir dürfen hier auf die Tischtennis-Weltmeisterschaften von 29.05.-07.06.2017 in Düsseldorf verweisen. In diesem

Zusammenhang noch ein schönes Extra für den umtriebigen Verein von der Gillbach.

Dem TTC Vanikum ist es gelungen in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung Rommerskirchen und des in Rommerskirchen beheimateten Vereins “ Soli Cuba e.V. “ , am Freitag den 02.06.2017 um 19 Uhr 30 ein Freundschaftsspiel gegen das National-Team aus Kuba zu bestreiten. Hier sind interessierte Zuschauer recht herzlich willkommen.“

(http://www.erft-kurier.de/rommerskirchen/47-auflage-des-gillbachturniers-beim-ttc-vanikum-aid-1.6839698 – © Erft-Kurier)

 

Für den kommenden Samstag, den 3.6., 14 Uhr konnten wir das kubanische Team für ein von Engagement Global veranstaltetes  Meet und Greet in Düsseldorf gewinnen. Hier werden sich einige Helfer von Soli Cuba ein Bild vor Ort von der Tischtennis WM machen dürfen.

https://www.onegameoneworld.de/aktuelles-details/one-game-one-world-talks-am-aktionsstand-von-engagement-global.html

Jugendkonferenz 2017 in Bonn

Am 24. und 25. Juni 2017 findet in Bonn eine Kuba-Konferenz speziell für junge Leute statt.

Bei Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden werden sich die Teilnehmer u.a. mit den Themen soziale Medien, Nachhaltigkeit, Klimaschutz, studieren in Kuba, Menschenrechte, Wahlsystem und „Dissidenten“, Lateinamerika und US-Präsident Trump sowie mit der Kuba-Berichterstattung in der Bundesrepublik auseinandersetzen.

Eingeladen ist ein Vertreter des kubanischen Jugendverbandes sowie der Regisseur Daniel Abma, der den Film „Transit Havanna“ gedreht hat.

Maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung ist unsere Vorsitzende Stephanie Remus beteiligt.

Bitte informiert Kubainteressierte in eurem Bekanntenkreis, damit die Veranstaltung ein großer Erfolg werden kann.

Einladung Jugendkonferenz 2017

Petra Grübl zum ersten Ehrenmitglied von Soli Cuba e.V. ernannt

Für ihr Engagement haben wir die langjährige Vorsitzende und Gründerin von Soli Cuba e.V. Petra Grübl pünktlich zu ihrem 70. Geburtstag zum ersten Ehrenmitglied erklärt:

 

 

Hier ein Auszug aus Petra Grübls Dankebrief:

„Liebe Soli Cuba-Mitglieder,

für die Glückwünsche zu meinem 70. Geburtstag sage ich herzlichen Dank. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ihr noch an eure alte Vorsitzende gedacht habt. Eine besondere Überraschung war natürlich die Beurkundung zur Ehrenvorsitzenden des Vereins Soli Cuba. Die Urkunde wird einen Ehrenplatz erhalten“

„Danke nochmals an Alle! Viele Grüße aus dem schönen Templin, der Perle der Uckermark.“

Petra

Wechsel an der Spitze des ICAP

An der Spitze des kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP), dessen Deutschlandbeauftragten  Yodier Cabrera Rosales wir Anfang des Jahres in Rommerskirchen empfangen durften, gibt es eine Veränderung:

Auf die langjährige Leiterin Kenia Serrano Puig folgt mit Fernando González , einer der „Cinco Héroes de Cuba“.

Hier findet Ihr einige Berichte zum Thema sowie ein Schreiben vom 03.04.2017, das Soli Cuba dem ICAP schickte

Fernando González ist neuer Chef des ICAP

© Cuba Heute


http://de.granma.cu/cuba/2017-03-29/fernando-gonzalez-llort-zum-neuen-vorsitzenden-des-icap-ernannt

© Granma


Schreiben Soli Cuba


 

Vernissage vom 18.03.2017 zur Trazaguas Ausstellung

Unsere Trazaguas – Ausstellung in The Box Düsseldorf wurde am 18.03.2017 mit einer Vernissage eröffnet.

Anwesend waren etwa vierzig Gäste, darunter Anette Chao Garcia, Kubas zweithöchste Diplomatin in Deutschland und Andreas Hennig vom Eine-Welt-Beirat Düsseldorf.

Die Vorträge von Kristine Karch von Eco Mujer und Dr. Gerhard Schneider von Soli Cuba wurden durch die Moderatorin Stephanie Remus und den Gitarristen Daniel Rodriguez begleitet.

Wir freuen uns über viel positive Resonanz zu unserer Vernissage und hoffen, dass noch viele die Möglichkeit wahrnehmen die Ausstellung bis zum 26.03.2017 zu besuchen.

Im Anschluss sollen Kubasolidaritätsgruppen aus ganz Deutschland die Möglichkeit erhalten die Bilder auszustellen.

Hierfür könnt ihr gerne Kontakt mit unserer Vorsitzenden Stephanie Remus (stephanie.remus@soli-cuba.org) oder ihrem Stellvertreter Dr. Gerhard Schneider (gerhard.schneider@soli-cuba.org) aufnehmen.

Trazaguas Ausstellung: 18.-26.03.2017

Trazaguas Vernissage und Ausstellung:

Vom 18. bis 26.03.2017 findet unsere Trazaguas-Ausstellung statt.

In Camagüey findet jedes Jahr ein Wettbewerb, bei dem sich kubanische Kinder und jugendlichen in künstlerischer Form dem Thema „Wasser“ annehmen. Wir haben die Ehre einen Teil dieser Kunstwerke in einer Ausstellung einem hoffentlich großem und interessierten Publikum vorzuführen. 

Die Ausstellung wird in „The Box“, Duisburger Straße 97, 40479 Düsseldorf stattfinden.

Am 18.03. eröffnen wir die Ausstellung um 18 Uhr mit einer Vernissage.

Unser stellvertretender Vorsitzender Dr. Gerhard Schneider wird einen kleinen Vortrag zum Thema halten, ebenso Kristine Karch von Eco Mujer e.V.. Unsere Vorsitzende Stephanie Remus übernimmt die Moderation. 

Der Gitarrist Daniel Rodriguez  wird die Vernissage mit lateinamerikanischen Klängen musikalisch begleiten.

Gerne stehe Ihnen / Euch unser Vorstand  bei Rückfragen zur Verfügung. Die Kontaktdaten unserer Vorsitzenden Stephanie Remus entnehmen Sie / entnehmt Ihr bitte dem beiliegenden Flyer.

Über einen zahlreichen Besuch der Vernissage und der Ausstellung würden sich die Künstler und wir als Veranstalter sehr freuen.

Unser Dank geht zunächst an die Künstler, ohne die diese Ausstellung gar nicht stattfinden könnte.

Außerdem möchten wir der Galerie „The Box“, dem Eine-Welt-Beirat und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und Eco Mujer e.V. für Ihre Unterstützung und Förderung danken.

Flyer Trazaguas Vorderseite

Flyer Trazaguas Rückseite

 

Besuch von Yodier Cabrera Rosales vom ICAP Havanna

Am Freitag, den 27.01.2017 holten wir von Soli Cuba Yodier vom Icap, dem kubanischen Institut für Völkerfreundschaft, am Düsseldorfer Flughafen ab.

Im Anschluss fuhren wir mit ihm zum Rommerskirchener Bürgermeister, nachdem wir dieses Treffen im Vorgang in die Wege geleitet hatten.

Hier ein Bericht der rheinischen Post, der das gute Gespräch in angemessener Art und Weise würdigt:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rommerskirchen/buergermeister-empfaengt-besucher-aus-kuba-aid-1.6565421

Am Nachmittag besuchten wir mit ihm die Kölner Innenstadt, damit er bei seinem achttägigen Deutschlandaufenthalt nicht nur von Termin zu Termin hetzen muss, sondern auch ein wenig Zeit hat sich von Deutschland ein privates Bild zu machen.

Am 28.01.2017 besuchten wir mit ihm gemeinsam die Jahreshauptversammlung des Netzwerk Cuba in Essen und fuhren im Anschluss gemeinsam zurück nach Rommerskirchen.

Am heutigen 29.01.2017 endete Yodiers Besuch in Rommerskirchen. Wir brachten ihn nach Köln, wo er von einem Kölner Compañero der Kuba-Solidarität übernommen wurde, bevor er heute Abend weiter nach München fährt.

Zum Tode von Fidel Castro

„Es ist ein politisches Ereignis, Fidel Castro kennengelernt zu haben, kubanischer Revolutionär, jung, intelligent, seiner selbst gewiss und von einem außerordentlichen Wagemut. Ich glaube, wir haben gegenseitig Gefallen aneinander gefunden.“

 Ernesto Guevara de la Serna, Mexico 1955, nach seinem
ersten Treffen mit Fidel Castro

Zum Tode von Fidel Castro möchten wir von Soli Cuba dem kubanischen Volk unser tiefes Mitgefühl aussprechen. Wir sind sehr traurig, aber wir erinnern uns mit innerer Freude an sein immenses Wirken: wir feiern den 26. Juli, wir erinnern uns an seine Rede ‚la historia me absolverá, seine Begegnung in Mexico mit dem argentinischen Arzt Ernesto Guevara de la Serna, an die Überfahrt mit der Granma, die Kämpfe in der Sierra Maestra und in den Städten, an  den Sieg der Revolution und die Verteidigung der sozialen  Errungenschaften in Cuba. Für alles hat er sein Leben eingesetzt, für  die Befreiung des kubanischen Volkes, viele Revolutionäre sind gestorben.

Sein Vorbild, sein Einsatz für die Menschheit und Menschlichkeit und für soziale Gerechtigkeit lebt weiter in unseren Herzen und Gedanken. Fidel ist ein einzigartiger Mensch gewesen. Er hat den Menschen ihre Würde wiedergegeben, nicht nur dem kubanischen Volk.

Wir erinnern uns an den Slogan der Imperialisten – “ Wir werden kein zweites Cuba dulden.“ – und mit Schrecken an Chile 1973. Wir dagegen sagen – in einem abgewandelten Sinne der Botschaft des Che an die Konferenz der Trikontinentale in Havanna im Januar 1966:
Lasst uns in einer friedlichen Weise ein zweites, drittes Cuba in der Welt schaffen, das heißt, die Schaffung einer menschlichen Menschheit. Fidel repräsentiert das für immer.

Viva Cuba. Viva la revolución. Venceremos.