Politik, Diskussionen, neue Kontakte und Fiesta Cubana

Rund 40 Neugierige kamen zur Jugendkonferenz des Netzwerk Cuba e.V. am 24. und 25. Juni nach Bonn…


Aufmerksame Zuhörer während der Konferenz. Ganz links Juan Carlos vom kubanischen Jugendverband UJC

„Was ist los in Kuba“ – so war die Jugendkonferenz des Netzwerk Cuba e.V. in Bonn überschrieben. Und fast 40 Neugierige sind der Einladung nach Bonn gefolgt – Kuba-„Neulinge“, Reiseerfahrene, Mitglieder aus verschiedenen Solidaritätsgruppen. Der jüngste Teilnehmer war 16 Jahre alt, und er hatte gleich noch seinen Vater – den ältesten Gast – mitgebracht. Ziel der Konferenz war, junge Leute für das sozialistische Kuba und die Solidaritätsarbeit zu interessieren sowie Kontakte zu knüpfen. Anette Chao García, die Leiterin der Außenstelle der kubanischen Botschaft in Bonn hatte für das Treffen Konferenz die Räume de Botschaft zur Verfügung gestellt.

Die Organisatoren konnten Juan Carlos Arteaga Portuondo, Vertreter des kubanischen Jugendverbandes UJC aus Havanna für die Teilnahme an der Konferenz gewinnen. In einer interessanten Gesprächsrunde berichtete Juan Carlos über die Arbeit seines Verbandes und wie junge Leute in Kuba in die Gestaltung von Politik einbezogen werden. Felix von Jugendverband ‘solid in NRW erläuterte, mit welchen Schwierigkeiten deutsche Jugendliche mitunter zu kämpfen haben, wenn sie sich politisch engagieren möchten.

Interessiert verfolgten die Teilnehmer die Erlebnisberichte von Mitgliedern des „Proyecto Tamara Bunke“ über ihr Semester an der Technischen Universität in Havanna. Zukunftforscher Dr. Edgar Göll sprach zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Kuba, und Autoren des Buches „Kuba im Wandel“ erklärten u.a. das kubanische Wahlsystem.

Am Abend gesellte sich Filmregisseur und Grimmepreisträger Daniel Abma zu den Konferenzteilnehmern, der seinen aktuellen Film „Transit Havanna“ vorstellte. „Transit Havanna“ behandelt das Thema Transgender in Kuba. Daniel berichtete über die Dreharbeiten und diskutierte mit den Konferenzteilnehmern über die fortschrittliche Haltung Kubas zu diesem Thema. Der Abend klang aus bei einer kleinen, aber sehr lustigen Fiesta Cubana mit Livemusik und dem einen oder anderen Mojito.

Der Sonntagvormittag stand unter dem Motto: Wie können wir die Solidaritätsarbeit für Kuba in der Zukunft gestalten? Wie kann man die Informationsarbeit zu Kuba verstärken? Gelingt eine engere Zusammenarbeit zwischen den Soldaritätsgruppen? Einig waren sich die Teilnehmer, dass man die geknüpften Kontakte pflegen will und diese erste Konferenz nicht die letzte sein wird.

Quelle: „https://cuba-si.org/1817/politik-diskussionen-neue-kontakte-und-fiesta“ – © Cuba Sí

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